Bereit Anfang 2023 begann ich, mich mit dem Thema Künstliche Intelligenz, kurz KI, auseinanderzusetzen. Damals war es gefühlt noch ein recht neues Thema, das so langsam Fahrt aufgenommen hatte (obwohl es ja so neu eigentlich nicht war). Nur ein neuer Hype oder doch ein ernst zu nehmendes Thema?
Heute ist mir klar, KI verändert die Welt, wie wir sie kennen. Die Künstliche Intelligenz findet ihren Einzug in immer mehr Bereiche unseres Lebens und ständig entdecke ich neue, durchaus faszinierende Tools, die einem viel Arbeit abnehmen können, bzw. meine Arbeitsweisen verändern.
Mit dem Vormarsch der KI wächst jedoch in unserer Gesellschaft auch die Sorge, dass die KI unterschiedliche Jobs und Angebote überflüssig macht. Doch, ist das wirklich so?
In diesem Artikel möchte ich einmal hinschauen, was mein Angebot als ich schaff’s-Coach – so wie ich es verstehe und lebe – einzigartig macht und warum die KI dieses Angebot nicht ersetzen kann.
Inhaltsverzeichnis
Mein Angebot: ich schaff’s Coaching mit Lego® Serious Play®
Als ich schaff’s-Coach – ganz egal, ob im Einzelsetting, im Gruppensetting, egal ob mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen – nehme ich immer ein systemisch lösungsfokussierte Haltung ein. Das heißt, ich habe nie sofort die Lösungen fertig in der Schublade, sondern ich fühle mich in mein Gegenüber ein, ich stelle Fragen und lege den Fokus auf Wechselwirkungen und Beziehungen.
Dabei gehe ich immer davon aus, dass ein Verhalten nicht zentriert bei einer einzelnen Person liegt und schon gar nicht stelle ich die Schuldfrage. Immer gibt es einen guten Grund für das Verhalten und immer stehen wir in Beziehung zu anderen Menschen. In der Kommunikation entstehen eben genau diese Wechselwirkungen, unterschiedliche Verhaltensweisen und Wahrnehmungen, die sich gegenseitig bedingen.
Das Thema ist super komplex und jede Fragestellung, jede Herausforderung ist anders. Damit wir eine gemeinsame Gesprächsbasis schaffen können, nutze ich verschiedene Methoden zur Visualisierung. Nicht nur, damit ich die Sachverhalte besser verstehe, sondern auch um ein Bewusstsein beim Gegenüber, bei dir, zu schaffen, damit auch du deine Gedanken besser greifen und einordnen kannst. Sehr gerne nutze ich dazu auch LEGO®-Steine und Methoden aus den Konzepten von LEGO® Serious Play®.

Die Gründe, warum eine KI meine Methoden und Coachings nicht ersetzen können, sind vielfältig. Ich möchte hier nur einige davon auflisten:
1. KI kennt weder Empathie noch Individualität
Eine Künstliche Intelligenz (egal in welcher Software sie sich versteckt) ist letztlich nur eine riesengroße Datenbank. Sie bietet eine Möglichkeit, schnell Daten zu analysieren und ist in der Lage, als Abfragemethoden die natürliche Sprache zu nutzen. Das fühlt sich menschlich an.
Sie kann jedoch keine wirkliche Empathie entwickeln, sondern bedient sich der Logik. Die Künstliche Intelligenz berechnet logische Erklärungen auf Basis ihrer Such-Algorithmen und meint zu wissen, was gut für dich ist. Aber kann sie das wirklich beurteilen? Ich behaupte, die KI liefert dir letztlich einen Einheitsbrei mit wenig Raum für Individualität und Spontanität.
In meinen Coachings kannst du darauf vertrauen, dass ich immer wieder nachfrage, wie es sich für dich anfühlt, wie deine persönliche Sichtweise ist. Darüber hinaus bin ich immer überzeugt davon, dass du die Lösung für dich selbst herausfinden muss, passend für deine individuelle Situation.
KI liefert dir mögliche Lösungen auf Basis einer großen (meist veralteten) Datenbank und kennt nicht deine ganz persönliche Biografie, kennt nicht deinen Erfahrungsschatz und deine individuelle Situation. Stattdessen schließt KI von den ihr zur Verfügung stehenden Daten auf dich, zieht Schlussfolgerungen und stellt Vergleiche auf, die vielleicht nicht passen.
In meinen Coachings hole ich dich immer ganz genau da ab, wo du grade stehst. Das kann heute ganz anders sein als morgen, weil du vielleicht in einem ganz anderen Gemütszustand zu mir kommst. Entsprechend schaue ich ganz spontan, welche Frage oder welche Methode gerade hilfreich für deinen Lösungsprozess sein könnte.

2. KI kann Sachverhalte nicht be-greif-bar machen
Ein ganz wesentlicher Bestandteil meiner Coachings ist es, komplexe Sachverhalte zu visualisieren und begreifbar zu machen. Dazu nutze ich verschiedene Methoden zur Aufstellung und Visualisierung – zum Beispiel mit Hilfe von LEGO®-Steinen oder am Systembrett.
Die Kreativität und das haptische Gefühl, das Begreifen (von der Hand ins Hirn und ins Herz) kann keine KI der Welt ersetzen!
Ich biete dir einen Resonanzkörper und begebe mich zusammen mit dir auf Entdeckungsreise. Gemeinsam betrachten wir deine Welt aus der Meta-Perspektive und ich begleite dich mit den passenden Fragestellungen, um sie besser zu verstehen und um neue Sichtweisen zu eröffnen.
Bei den Methoden mit LEGO® Serious Play® spielt zudem die Kommunikation eine sehr große Rolle. Beim Einsatz von LEGO® Serious Play® in Gruppen und Teams geht es vor allem eben auch um den Austausch der Teilnehmenden untereinander. Sie kehren damit einen Teil ihrer inneren Welt, ihrer Gedanken, nach außen und kommen dann über die gebauten Modelle darüber ins Gespräch. Ich wüsste nicht, wie eine Künstliche Intelligenz das ablösen sollte.

3. KI lässt dir keine Zeit zum selbst Denken
Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse in Coachings – sowohl im 1:1 als auch in Gruppen – ist, dass die meisten AHA-Momente in den Momenten der Stille entstehen – in den Momenten zwischen den Fragen und Interventionen. Wenn du der KI eine Frage stellst, wirst du sofort eine (irgendeine) Antwort bekommen. Darauf ist sie programmiert. Oft ist es aber hilfreicher, zu schweigen und dir Zeit zum Denken zu lassen. Auch hier gehen wir in Resonanz miteinander – eine zwischenmenschliche Beziehung, die ich nicht mal genau erklären kann.
Ich gebe dir Zeit und Ruhe zum Nachdenken. Ich schaffe dir einen Raum, einen sicheren Ort, an dem du dir die Zeit nehmen kannst, die du selbst benötigst, um deine Gedanken zu sortieren. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit wird diese Ruhe und Stille immer wichtiger. Ich kann es auch aushalten, wenn auf eine Frage erst einmal ein Schweigen folgt.

Fazit: KI kann meine Persönlichkeit nicht ersetzen
Es gibt Studien, die besagen, dass der Erfolg eines Coachings vor allem von der guten Beziehung zwischen Coach und Coachee abhängt. Es ist also zweitrangig, welche Fragen und Methoden ich anwende, um dich einem Ziel ein Stück näherzubringen.
Wenn wir miteinander arbeiten, wirst du merken, dass meine Persönlichkeit einzigartig ist. Genauso einzigartig, wie auch du bist. Meine Stärke ist es, sehr viel Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen und dich zu nehmen, wie du eben bist. Ganz ohne Bewertung. Du profitierst nicht nur von meiner Erfahrung, sondern auch von meinem Einfühlungsvermögen, meiner Intuition und meiner Kreativität.
Immer wieder schaffe ich es, den Kindern, Jugendlichen, Eltern und Teams viel Motivation und Selbstvertrauen mitzugeben und ein Gefühl von Ruhe, Gelassenheit und Schaffenskraft. Ich glaube an dich und unterstütze dich dabei, deine Ziele zu erreichen.
Ich persönlich mache mir daher keine Sorgen, dass eine Künstliche Intelligenz mich und mein Angebot ersetzen könnte.



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