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Fun Facts über Danielle Berg – Dinge, die viele Menschen nicht von mir wissen.

Jeder Mensch kennt immer nur einen Teil von mir. Nur ich alleine war wirklich bei allen Begebenheiten selbst dabei: Fun Facts über mich.

Am Ende sind es diese kleinen Dinge im Leben, die uns zu dem machen, was wir sind ☺️

In diesem Artikel habe ich einige sogenannte Fun Facts über mich zusammen getragen, die ganz unterschiedliche Seiten von mir zeigen. Die Liste ist weder vollständig noch nach irgendeiner Logik sortiert.

Wo findest du dich wieder? Was haben wir womöglich gemeinsam erlebt?

Fun Facts über Danielle Berg

  1. Ich wurde in der Nähe von Berlin in der damaligen DDR geboren und habe daher den Mauerfall mehr oder weniger hautnah mit erlebt. Meine Eltern waren in der Nacht noch spontan “im Westen” und haben uns Apfeltaschen von der Kette mit den “goldenen Bögen” mitgebracht.
  2. Mein erster Kauf vom damaligen „Begrüßungsgeld“ nach dem Mauerfall war eine Hörspiel-Kassette von Bibi Blocksberg.
  3. In der Schule war meine 1. Fremdsprache Russisch – nach einem Jahr dann aber Englisch, um Russisch wiederum als 2. Fremdsprache in der 7. Klasse zu wählen.
  4. Ich weiß immer noch das Thema von meiner schriftlichen Abiturprüfung in Russisch: Das Märchen von den zwei Fröschen im Sahnefass.
  5. Ich habe zusätzlich noch etwas Spanisch und Bengalisch gelernt. Letzteres spricht man in Ost-Indien im Bundestaat West-Bengalen. Ich könnte auf Bengalisch immerhin sagen, dass ich gerne Ei esse.
  6. Obwohl die Lehrerin streng war, mochte ich in der Schule den Chemie-Unterricht. Das war für mich immer alles logisch – ganz im Gegensatz zu Physik.
  7. Als Kind wollte ich unter anderem Reiseverkehrskauffrau werden oder besser noch Reiseführerin, weil ich so gern in Reisekatalogen geblättert habe und weil ich selbst die Welt sehen wollte.
  8. Mein erstes Auto war ein Peugeot 106. Ich habe ihn geliebt und mit ihm gelernt, in Berlin Auto zu fahren.
  9. Ich hatte mal grüne Haare. Der Versuch, sie blau zu tönen ist leider schief gegangen – das wurde dann leider eher schimmelfarbend.
  10. Als ich mit meiner Freundin einen großen Freizeitpark besucht habe, mussten wir hinterher auf dem großen Parkplatz zwei Stunden lang mein Auto suchen. Leider sah es dort überall gleich aus und wir hatten uns nicht gemerkt, in welcher Reihe wir geparkt hatten.
  11. Später hatte ich einen Ford Fiesta, mit dem ich auch schon mal mit 5 Leuten und vollem Gepäck von Berlin nach Frankfurt gefahren bin. Damals hatte ich regelmäßig Leute über die Mitfahrzentrale mitgenommen.
  12. Inzwischen versuche ich zumindest bei uns im Ort, das Auto nicht zu benutzen, sondern die Dinge möglichst zu Fuß zu erledigen.
  13. Meine erste CD war die Single „Maria Magdalena“ von „Sandra„, die ich damals geschenkt bekam. Inzwischen höre ich lieber Rock -Musik.
  14. Mit 13 war ich auf meinem ersten Konzert von „Die Toten Hosen„. Damals hat als Vorband (!) Green Day gespielt.
  15. Auf meinem 18. Geburtstag hat eine Band namens „Müsli für alle!“ aus Berlin gespielt.
  16. Mit dem Laufen habe ich 2014 angefangen, eigentlich um abzunehmen. Am Anfang waren es 3km am Stück – 2019 bin ich dann den Frankfurt Marathon gelaufen.
  17. Die Entscheidung, mich für den Frankfurt Marathon 2019 anzumelden, habe ich getroffen, während ich mit grippalem Infekt im Bett lag.
  18. Seit 2020 mache ich regelmäßig Yoga – am liebsten gehe ich in die Kurse vor Ort im Studio.
  19. Bei Kursen, die „on-demand“ zur Verfügung stehen, neige ich zu „Aufschieberitis“.
  20. Ich habe mit 16 oder 17 eine Eseltour zusammen mit meiner Omi gemacht. Der Esel wollte alles – nur nicht das, was wir wollten.
  21. Wenn ich spazieren oder joggen gehe, könnte ich ständig Pause machen, um die Landschaft fotografieren.
  22. Ich habe einen Scanner-Blick. Wenn die Kinder im Haus etwas „verloren“ haben, bin ich meistens diejenige, die es trotzdem findet.
  23. Mit 21 war ich das erste Mal alleine in Indien, weil ich in Kolkata zu einer indische Hochzeit eingeladen war.
  24. Nach dem Studium wollte ich eigentlich in Berlin bleiben, aber ich habe dann einen Job in Mainz gefunden. Der Plan war, irgendwann zurück zu gehen. Aber dann bin ich hier in der Gegend hängen geblieben.
  25. Man sollte mich morgens nicht ansprechen. Vor allem, wenn ich noch keinen Kaffee hatte.
  26. Wenn ich einen richtig schlechten Tag habe, hilft bei mir warmer Schokoladen Pudding. Zum Glück (für meine Hüften) kommt das nur sehr selten vor.
  27. Ich mag Schokolade, aber Chips und Gummibärchen lassen mich kalt.
  28. Früher waren mein Mann und ich viel Klettern (an der Wand mit Seil und so), aber im Hochseilgarten bekomme ich Höhenangst.
  29. Als ich nach Rheinhessen in die Weingegend gezogen bin, musste ich erst lernen, dass man Rotwein nicht wie Bier im Kühlschrank lagert.
  30. Obwohl ich jetzt relativ sportlich bin, war ich in Schulsport eine absolute Niete. Meine Sportlehrerin hatte Mitleid und hat mit beim Weitsprung ein paar Zentimeter mehr aufgeschrieben, damit die Note nicht ganz so schlecht wird.
  31. In einer anderen Sportstunde bin ich beim Sprung über den Bock bei meiner Lehrerin zielsicher auf den Füßen gelandet – die Arme.
  32. Ich bin 2004/2005 ein ganzes Jahr durch Australien gereist – zusammen mit meinem Bruder und wir sind in der Zeit insgesamt nur 2 Wochen getrennte Wege gegangen.
  33. In Australien habe ich nicht nur Tauchen gelernt, sondern unter anderem auch, wie man Zäune baut und Rinder ”sortiert”.
  34. Beim Flug nach Australien bekamen mein Bruder und ich ein Upgrade für die Business Class, weil wir spät eingecheckt haben und man uns für ein junges Ehepaar hielt.
  35. Ich hatte früher einen Hamster namens „Willi“, der kurz nach dem Kauf plötzlich 6 Junge bekommen hat.
  36. Obwohl ich Fastnacht/Karneval früher gehasst habe (ich kannte das nur aus den Übertragungen der Sitzungen im Fernsehen), bin ich inzwischen engagiert in unserem Fastnacht Verein.
  37. Ich habe während des Abiturs und während des Studiums als Aushilfe in der Bäckerei gearbeitet und hatte als Aushilfe – im Gegensatz zu den Azubis – oft die Verantwortung für den Ladenschlüssel und die Abrechnung am Tagesende.
  38. Ich habe in der Schule das Fach „Informatik“ abgewählt, weil ich dachte, dass ich nie programmieren würde. Danach habe ich „spontan“ Wirtschaftsinformatik studiert und arbeite seitdem als Software-Entwicklerin.
  39. Mein erster Marathon war der Berlin-Marathon 2008 auf Inline Skates – weil mein Mann mich herausgefordert hat.
  40. Ich war 1997 mit meinen Eltern und meinem Bruder für 2 Wochen in dem touristische eher weniger erschlossenen Gambia, West-Afrika und habe ein Krokodil gestreichelt.
  41. Ich habe Respekt vorm Skifahren, weil ich Angst habe, ich könnte die Kontrolle verlieren.
  42. Meine Lieblingszahl ist die 5 – unter anderem weil ich am 5.5. Geburtstag habe.
  43. Ich bin seit dem Jahr 2000 mit dem „Indien-Virus“ infiziert und bin seitdem engagiert in verschiedenen entwicklungspolitischen Vereinen mit Schwerpunkt Indien. Zuerst in Berlin, jetzt in Frankfurt.
  44. Meine erste Begegnung mit der Deutsch-Indischen Zusammenarbeit e. V. (DIZ) war ein Tausch von Strom gegen Mango Lassi bei einer gemeinsamen Messe. Damals war ich in einem anderen Verein aktiv. Inzwischen bin ich im Vorstand der DIZ.
  45. Die Bewerbung für meinen ersten Job nach dem Studium hat einer meiner damaligen Chefs nur geöffnet, weil wir zu der Zeit zufällig den selben Nachnamen hatten – zum Glück, denn ich habe dann 12 Jahre für diese Firma gearbeitet.
  46. Ich wollte immer wallendes langes Haar haben – bis sie gezwungenermaßen ab mussten. Seitdem liebe ich meine Kurzhaarfrisur mit all ihren Vorteilen.
  47. Ich bin gerne gut vorbereitet und doch mag ich Spontanität.
  48. Bei unserer Theatergruppe bin ich vor ein paar Jahren spontan als singender und tanzender Schneemann aufgetreten.
  49. Beim Nachttauchen in Thailand habe ich schlafende Kugelfische gesehen.
  50. Als ich in Australien versucht habe zu reiten, ist das Pferd beim Aufsteigen immer einen Schritt zur Seite gegangen, weil es lieber mit den anderen fressen wollte anstatt mit mir oben drauf im Kreis zu laufen.
  51. Obwohl ich viel Schlaf brauche, habe ich festgestellt, dass ich am produktivsten bin, wenn ich um 5:00 Uhr morgens aufstehe.
  52. Ich bin schon von einem Lama in die Lippe gebissen worden.
  53. Bei uns wachsen die Tomaten in einem ausrangierten Segelboot, das wir „Mathilda- das Tomatenboot“ getauft haben.
  54. Als ich zu einem Sprachurlaub in England war, hatte ich zwischenzeitlich den Spitznamen „Rosi“.
  55. Ich lerne gerne etwas Neues. Deshalb kaufe ich mir ständig neue Bücher, wenn ich einen guten Buch-Tipp bekomme.
  56. Weil ich mich für viele Dinge interessiere, lese ich dann oft mehrere Bücher gleichzeitig.
  57. Ich liebe die Himbeer-Marmelade meiner Mama.
  58. Dank einer Friedenspfeife bei einem Indianerfest im Ferienlager habe ich nie eine einzige Zigarette geraucht.
  59. Ich mag Wachstum – deshalb mag ich es, Gemüse in meinem Hochbeet anzubauen und den Pflanzen beim Wachsen quasi zu zusehen.
  60. Ich habe keine Haustiere. Stattdessen füttere ich regelmäßig meinen Sauerteig.
  61. Als Kind habe ich mal versucht, Nudeln nach Rezept zu kochen. Leider stand beim Salz keine Mengenangabe. Seitdem bin ich extrem vorsichtig beim Salzen von Speisen.
  62. Ich mag Tiere. Deshalb hat mein Bruder mir zum Geburtstag mal Frösche geschenkt. Sie sollten im Gartenteich meiner Eltern wohnen, aber sie haben ganz schnell das Weite gesucht.
  63. Bei einer Weinverkostung in West Australien hat man uns als besonderes Highlight Glühwein angeboten – bei sommerlichen 30 Grad im Schatten.
  64. Ich hebe gerne leere Schraubgläser auf, weil man die für alles Mögliche zur Aufbewahrung nutzen kann.
  65. Ich habe lange Zeit meine Wäsche mit Efeu gewaschen.
  66. Ich habe zu Beginn meiner Krebsreise einen Blog zu diesem Thema gestartet und hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen das lesen.
  67. Eines meiner absoluten Lieblingsbilder von mir selbst ist dieses hier:
Danielle Berg
Dieses Bild entstand während eines Fotoshootings mit einer lieben Bekannten (Mit-Fastnachterin) im Frühjahr 2022 – ich war damals in etwa bei der Mitte meiner Chemotherapie. Es spiegelt so gut wieder, dass man trotz allem Ernst der Lage auch glücklich und stark sein kann.

3 Antworten auf „Fun Facts über Danielle Berg – Dinge, die viele Menschen nicht von mir wissen.“

Wir haben einige Dinge gemeinsam 😊. Den „Mami, wo ist…?“- Scannerblick und die Indien-Liebe. Ich war dort sogar zur Hochzeit meines ehem. Schülers mit einer Inderin eingeladen. Eine Woche lang. War fantastisch!

Bei Punkt 64. haben wir eine Übereinstimmung. Nachdem ich 33 kleine Obstbäume in meinem Garten habe, fällt da immer etwas zum Einkochen an…
Und Indien, da bin ich mit 14 alleine hingeflogen und habe meine beste Freundin besucht…

Hi, ich war auch auf dem Hosen Konzert. Da kannten wir uns noch nicht. Das mit dem Rotwein hab ich hier im Süden auch lernen müssen 🤩 Liebe Grüße Wencke

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