Für besseres Lernen: Beziehung zwischen Eltern und Schule

Ein motivierendes, wertschätzendes und förderndes Lernumfeld – das wünschen sich viele Eltern für ihre Kinder. Motivierte und konzentrierte Kinder sowie ein produktives, konstruktives Lernumfeld mit unterstützenden Eltern – das wünschen sich die Schulen. Eine gute Beziehung zwischen Eltern und Schulen ist entscheidend für die Bildung und Entwicklung von Kindern und wir können damit alle dazu beitragen, ein besseres Lernumfeld für unsere Kinder zu schaffen.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass alle beteiligten Parteien – also Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung an einem Strang ziehen!

Um eine gute Beziehung zu erreichen, müssen alle Seiten aktiv dazu beitragen. Das erfordert aus meiner Sicht viel Verständnis über die Werte, Sichtweisen und Erwartungshaltungen der jeweils anderen Seiten, aber auch Klarheit über die eigenen Werte, Erwartungen und Rollen in diesem System.

Eltern sollten sich engagieren, regelmäßig an Elternabenden teilnehmen, mit Lehrerinnen und Lehrern kommunizieren und ihre Kinder bei den Hausaufgaben und Schularbeiten unterstützen. Die Lehrkräfte sollten sich ihrerseits bemühen, eine positive Atmosphäre im Klassenzimmer zu schaffen, die Eltern regelmäßig informieren und mit ihnen zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse der Kinder zu erfüllen. Doch Lehrkräfte und Eltern sollten mit schwierigen Situationen nicht allein gelassen werden. Hier sollte die Schulleitung aktiv unterstützen und eine wertschätzende, lösungsfokussierte Atmosphäre fördern – sowohl unter dem Kollegium als auch in der Beziehung zu den Eltern.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ist nicht immer einfach – nicht zuletzt auch durch den ständigen Wandel, in dem wir uns befinden. Sie erfordert aus meiner Sicht viel Verständnis und Anstrengung auf beiden Seiten. In meiner Wahrnehmung arbeiten Schulen und Eltern in den letzten Jahren vermehrt eher gegen- als miteinander. Das ist sehr schade. Ich wünsche mir, dass beide Seiten wieder mehr aufeinander zugehen, denn letztlich haben doch alle ein gemeinsames Ziel: das Wohlergehen und das Voranbringen der Kinder.

Daher wage ich mit diesem Beitrag ein Plädoyer für mehr Zusammenarbeit, für mehr Verständnis und mehr Lösungsfokus für eine gute Beziehung zwischen Eltern, Schulen und Kindern.

Die Bedeutung einer guten Beziehung zwischen Eltern, Schule und Kindern

Eine gute Beziehung zwischen Eltern, Schule und Kindern ist von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Bildung. Laut einer Studie der Harvard University haben Kinder, deren Eltern engagiert sind und positive Beziehungen zur Schule haben, eine höhere Wahrscheinlichkeit, in der Schule erfolgreich zu sein und sich positiv zu entwickeln. Ich habe dazu ein spannendes Video von American Institutes of Research gefunden, das beschreibt, wie sich die Einbindung und das Engagement der Eltern in die Bildung der Kinder positiv auf deren Entwicklung auswirkt.:

American Institutes of Research: Family Engagement: Strengthening Family Involvement to Improve Outcomes for Children, Januar 2017

Eine weitere Studie von Forschern der University of Pittsburgh hat gezeigt, dass eine starke Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule zu einem besseren Schulerfolg, höherem Selbstwertgefühl und besserem Verhalten der Kinder führt.

Warum ist das so?

Die Beziehung zwischen Eltern und Schule spielt eine entscheidende Rolle in der Bildung und Entwicklung von Kindern. Eltern und Schule sind gemeinsam dafür verantwortlich, die besten Voraussetzungen für das Wohl und den Erfolg der Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Eine enge Zusammenarbeit und eine offene, respektvolle Kommunikation zwischen Eltern und Schule sind von großer Bedeutung, um den Bildungsprozess zu unterstützen und Kinder auf ihrem Bildungsweg bestmöglich zu begleiten. In diesem Blog-Artikel werden wir uns näher mit der Bedeutung der Beziehung zwischen Eltern und Schule auseinandersetzen und einige wichtige Aspekte dieser Beziehung beleuchten.

Eine gute Beziehung zwischen Eltern, Schule und Kindern kann dazu beitragen, dass sich die Kinder in der Schule wohlfühlen und eine positive Einstellung zum Lernen entwickeln. Wenn Eltern engagiert sind und sich aktiv an der Bildung ihrer Kinder beteiligen, zeigt dies den Kindern, dass Bildung wichtig ist und dass sie von beiden Seiten unterstützt werden. Eine positive Einstellung der Eltern zur Schule und zu den Lehrinnen und Lehrern kann auch dazu beitragen, dass Kinder ein positives Bild von der Schule und dem Lernen haben.

Zusätzlich dazu kann eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule dazu beitragen, dass die Bedürfnisse der Kinder besser erkannt und erfüllt werden können. Eltern kennen ihre Kinder am besten und können wertvolle Informationen über deren Stärken, Schwächen und Bedürfnisse liefern. Die Lehrkräfte wiederum können diese Informationen nutzen, um den Unterricht entsprechend anzupassen und die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes zu berücksichtigen.

Durch eine gute Beziehung zwischen Eltern, Schule und Kindern kann zudem ein Gefühl der Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit entstehen. Kinder lernen, dass Bildung eine gemeinsame Aufgabe ist und dass sie von beiden Seiten unterstützt werden. Dies kann dazu beitragen, dass Kinder ein positives Selbstbild und Selbstvertrauen entwickeln.

Herausforderungen in der Zusammenarbeit

„Eine gute Zusammenarbeit“ – das klingt zunächst einmal sehr einfach. Doch es ist ein sehr komplexes Thema, denn Eltern und Lehrkräfte haben oft sehr unterschiedlich Sichtweisen und stehen vor verschiedensten Herausforderungen, die von der jeweils anderen Seite oft nicht wahrgenommen werden.

Deshalb möchte ich ein gemeinsames Verständnis herstellen und den Blick durch die Brillen sowohl der Eltern als auch der Schulen ermöglichen

Die Perspektive der Eltern

Die Herausforderungen für Eltern in der Zusammenarbeit mit Schulen sind vielfältig und nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu. Eine der größten Herausforderungen ist sicherlich die Informationsflut, mit der Eltern heutzutage konfrontiert werden. Oftmals fällt es Eltern schwer, den Überblick über den Schulalltag ihrer Kinder zu behalten und alle wichtigen Informationen zu erfassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kommunikation zwischen Schule und Eltern nicht reibungslos verläuft.

Eltern der heutigen Zeit stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Ich möchte hier nur einige davon nennen:

  • Zeitmanagement: Viele Eltern haben heutzutage sehr volle Terminkalender und müssen Arbeit, Familienleben und andere Verpflichtungen unter einen Hut bringen.
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Viele Eltern arbeiten Vollzeit und haben Schwierigkeiten, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Dies kann zu einem hohen Stressniveau führen und die Beziehung zu den Kindern und eben auch zur Schule beeinträchtigen.
  • Unterschiedliche Erwartungen: Eltern können unterschiedliche Vorstellungen von Bildung und Erziehung haben, was zu Unklarheiten und Spannungen führen kann.
  • Technologie: Die Digitalisierung hat viele Bereiche des Lebens verändert, einschließlich der Erziehung von Kindern. Eltern müssen lernen, wie sie die Technologie effektiv nutzen können, um ihre Kinder zu unterstützen und zu schützen.
  • Gesellschaftliche Veränderungen: Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert und viele Eltern fühlen sich unsicher in Bezug auf die Erziehung ihrer Kinder. Es kann schwierig sein, mit den Erwartungen der Gesellschaft Schritt zu halten und gleichzeitig eine eigene Erziehungsphilosophie zu entwickeln.
  • Mangelnde Kommunikation und Transparenz seitens der Schule: Eltern können sich unzureichend informiert oder ausgeschlossen fühlen, wenn es um schulische Entscheidungen oder Aktivitäten geht.
  • Fehlende Sensibilität für Diversität und Inklusion: Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen oder aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen können sich nicht ausreichend unterstützt oder verstanden fühlen.
  • Finanzielle Belastungen: Die steigenden Lebenshaltungskosten und die schwierige Wirtschaftslage stellen für viele Familien eine große finanzielle Belastung dar, was wiederum zu einem erhöhten Stresslevel führen kann.
  • Sprachliche Barrieren: Eltern, die nicht die Landessprache sprechen, können Schwierigkeiten haben, mit der Schule zu kommunizieren und sich aktiv einzubringen.

Diese Herausforderungen können sich auf die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule auswirken und es schwieriger machen, eine erfolgreiche und effektive Beziehung aufzubauen. Zudem können die Herausforderungen je nach individueller Situation und kulturellem Hintergrund der Eltern variieren.

Darüber hinaus nehme ich aber auch wahr, dass Eltern teils sehr hohe Erwartungen an die Schulen haben. Natürlich erwarten sie, dass ihre Kinder bestmöglich gefördert werden und dass die Schule eine sichere und positive Lernumgebung bietet. Das geht mir als Mutter zweier Kinder ganz genauso.

Im Optimalfall hätten viele Eltern gerne eine ganz individuelle Betreuung und Beratung. Zudem wünschen sich viele Eltern eine aktive Beteiligung an schulischen Entscheidungen und eine engere Zusammenarbeit mit den Lehrkräften.

Zukünftig werden sich die Herausforderungen und Erwartungen der Eltern an Schulen vermutlich noch weiter verändern. Unsere Welt befindet sich in einem ständigen Wandel. Insbesondere der Einsatz digitaler Medien sowohl im privaten als auch im schulischen Umfeld werden neue Anforderungen an Eltern und Schulen stellen. Auch durch die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft und die steigende Anzahl von Schülerinnen unterschiedlichster Kulturen werden die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen weiter herausfordern.

Die Perspektive der Lehrkräfte

Auch Lehrkräfte sehen sich heute mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die sich sowohl auf ihre Arbeit als auch auf ihre Beziehung zu den Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler auswirken. Dazu zählen:

  • Leistungsdruck: Lehrerinnen und Lehrer stehen oft unter hohem Druck, gute Ergebnisse zu erzielen und die Schülerinnen und Schüler auf Tests und Prüfungen vorzubereiten. Dies kann dazu führen, dass sie sich stärker auf das Vermitteln von Inhalten und weniger auf die Förderung von sozialen und emotionalen Kompetenzen konzentrieren.
  • Zeitdruck: Lehrerinnen und Lehrer müssen oft in begrenzter Zeit eine große Menge an Material vermitteln und auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers eingehen. Dies kann zu einem hohen Stressniveau und Burnout führen.
  • Verwaltungsaufgaben: Lehrerinnen und Lehrer müssen sich oft mit administrativen Aufgaben wie der Erstellung von Stundenplänen, der Verwaltung von Prüfungen und der Einhaltung von Vorschriften und Richtlinien auseinandersetzen. Diese Aufgaben können dazu führen, dass sie weniger Zeit für die Vorbereitung von Unterrichtsinhalten haben.
  • Sozialer Druck: Lehrerinnen und Lehrer müssen auch mit dem sozialen Druck umgehen, der mit ihrem Beruf einhergeht. Sie müssen oft die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern und der Schulleitung berücksichtigen und gleichzeitig ihre pädagogischen Prinzipien und ethischen Standards einhalten.
  • Mangelnde Ressourcen: Lehrerinnen und Lehrer müssen oft mit begrenzten Ressourcen wie Finanzen, Lehrmaterialien und Technologie umgehen. Dies kann die Arbeit erschweren und die Fähigkeit der Lehrerinnen und Lehrer beeinträchtigen, ihre Schülerinnen und Schüler optimal zu unterstützen.
  • Fachkräftemangel: Es gibt im Moment – zumindest in unserer Region – einen Mangel an verfügbaren Lehrkräften überhaupt. Das heißt, dass Lehrerinnen und Lehrer sich nicht mehr gegenseitig vertreten können, weil einfach nicht genügend Personal zur Verfügung steht. Das wiederum führt zu einem erhöhten Stressfaktor.

Eine der größten Herausforderungen ist vermutlich der zunehmende Leistungsdruck, dem Lehrkräfte ausgesetzt sind. Insbesondere in Zeiten von standardisierten Tests und Rankings wird von ihnen oft erwartet, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf diese Tests vorbereiten und möglichst gute Ergebnisse erzielen.

Dieser Leistungsdruck in Kombination mit dem Zeitdruck kann dazu führen, dass Lehrkräfte sich verstärkt auf den Inhalt des Unterrichts und auf das Erreichen von Lernzielen konzentrieren und dabei den Blick für das Wohl des einzelnen Kindes und für eine positive Beziehung zu den Eltern verlieren. Zudem haben viele Lehrkräfte Angst vor negativen Konsequenzen, falls ihre Schülerinnen und Schüler schlechte Ergebnisse erzielen sollten.

Eine Studie der Pennsylvania State University aus dem Jahr 2016 hat zum Beispiel gezeigt, dass Lehrkräfte unter einem enormen Leistungsdruck stehen und oft das Gefühl haben, dass ihre Arbeit nicht ausreichend gewürdigt wird. Sie fühlen sich oft allein gelassen, unverstanden und kritisiert. Dies kann dazu führen, dass sie sich zunehmend zurückziehen und die Zusammenarbeit mit den Eltern erschwert wird.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2013, hat gezeigt, dass der Leistungsdruck und die Angst vor negativen Konsequenzen bei Lehrkräften tatsächlich dazu führen kann, dass sie sich weniger kooperativ gegenüber Eltern verhalten und weniger offen für Zusammenarbeit sind.

Die Erwartungen der Lehrkräfte an die Eltern sind vielfältig. Sie wünschen sich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die auf Vertrauen und Respekt basiert. Zudem ist es ihnen in der Regel wichtig, dass Eltern ihre Kinder bei schulischen Problemen unterstützen und sich aktiv am Schulleben beteiligen. Viele Lehrkräfte begrüßen auch kritische Rückmeldungen und Anregungen von Seiten der Eltern, solange diese konstruktiv und lösungsorientiert sind. Was

In der Zusammenarbeit mit den Eltern stoßen Lehrkräfte jedoch auch auf Herausforderungen. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die Erwartungen und Bedürfnisse der Eltern zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Dabei ist es wichtig, dass Lehrkräfte sich Zeit nehmen, um mit den Eltern zu sprechen und ihre Sichtweisen und Anliegen zu verstehen. Zeit ist jedoch oft nicht genug vorhanden.

Brücken bauen - eine gute Beziehung zwischen Eltern und Schule
Lasst uns Brücken bauen und aufeinander zugehen für eine gute Beziehung zwischen Eltern und Schule.

Wie eine gute Beziehung zwischen Eltern und Schulen aufgebaut werden kann

Meine Vision ist es, dass Eltern und Lehrkräfte aufeinander zugehen und an einem Strang ziehen, wenn es um die Bildung unserer Kinder geht. Dazu gehört für mich gegenseitiger Respekt und Vertrauen, Verständnis für die unterschiedlichen Herausforderungen und Sichtweisen, das Zuhören und die Anerkennung der Expertise auf beiden Seiten.

Vor allem aber wünsche ich mir, dass beide Seiten offen miteinander kommunizieren und hin und wieder auch den auch der Mut haben, eingefahrene Muster zu verlassen und neue Wege auszuprobieren.

Letztlich können aus meiner Sicht alle Seiten zu einer guten Beziehung zwischen Eltern und Schule beitragen.

Wie Eltern zur Verbesserung der Beziehung beitragen können

Eltern können aktiv zur Gestaltung einer guten Beziehung zwischen Schule und Eltern sowie zwischen Lehrkräften und Eltern beitragen. Sie haben unter anderem folgenden Möglichkeiten:

  1. Kommunikation fördern: Eltern können eine offene und respektvolle Kommunikation mit den Lehrkräften pflegen. Sie können regelmäßig mit den Lehrkräften über den schulischen Fortschritt, Herausforderungen oder Anliegen ihres Kindes sprechen.
  2. Engagement zeigen: Eltern können sich aktiv am Schulleben beteiligen, indem sie Elternversammlungen, Elternabende oder Veranstaltungen besuchen. Sie können ihre Unterstützung bei schulischen Aktivitäten oder Projekten anbieten.
  3. Partnerschaftliche Zusammenarbeit anstreben: Eltern können eine partnerschaftliche Haltung einnehmen und sich als Teil des Bildungsteams betrachten. Sie können mit den Lehrkräften zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele für das Wohlergehen und den Erfolg des Kindes zu entwickeln.
  4. Vertrauen aufbauen: Eltern können Vertrauen in die Lehrkräfte und ihre pädagogische Expertise haben. Sie können offen für Feedback und Ratschläge sein und gemeinsam mit den Lehrkräften an Lösungen arbeiten.
  5. Wertschätzung zeigen: Eltern können die Arbeit und Bemühungen der Lehrkräfte wertschätzen und ihnen ihre Anerkennung aussprechen. Eine positive und unterstützende Haltung kann dazu beitragen, eine gute Beziehung aufzubauen.
  6. Konstruktive Zusammenarbeit suchen: Eltern können konstruktive Lösungen suchen, wenn es zu Meinungsverschiedenheiten oder Konflikten kommt. Sie können das Gespräch suchen, um Missverständnisse auszuräumen und gemeinsame Lösungen zu finden.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass eine gute Beziehung zwischen Eltern und Schule auf gegenseitigem Respekt, offener Kommunikation und Zusammenarbeit beruht. Indem Eltern aktiv an diesem Prozess teilnehmen und ihre Unterstützung zeigen, können sie dazu beitragen, dass die Beziehung zwischen Schule und Eltern sowie zwischen Lehrkräften und Eltern positiv und konstruktiv ist.

Du bist Elternteil eines Schulkindes?

Hier sind 3 Dinge, die du jetzt tun kannst, um deine Beziehung zur Schule zu verbessern.

  • Wertschätzung und Anerkennung: Zeige den Lehrkräften deine Wertschätzung und Anerkennung für ihre Arbeit. Eine Dankesnachricht oder ein kleines Geschenk zum Schuljahresende können dazu beitragen, eine positive Beziehung aufzubauen.
  • Konstruktive Kommunikation: Vermeide direkte Kritik und versuche stattdessen, die Perspektive der Lehrkräfte zu verstehen. Frage nach den Beweggründen für Entscheidungen und ermutige einen offenen Dialog, um gemeinsame Lösungen zu finden.
  • Unterstützung bei schulischen Aktivitäten: Biete deine Unterstützung an, sei es bei Klassen- oder Schulausflügen, Schulveranstaltungen oder durch das Einbringen deiner Expertise. Zeige deine Bereitschaft, aktiv am Schulleben teilzunehmen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu fördern.

Wie Schulen zur Verbesserung der Beziehung beitragen können

Auf der anderen Seite spielen auch Schulen und Lehrkräfte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer guten Beziehung zu den Eltern. Hier sind einige Möglichkeiten, wie sie ihrerseits aktiv dazu beitragen können:

  1. Offene Kommunikation: Schulen und Lehrkräfte können eine offene und transparente Kommunikation mit den Eltern pflegen. Sie sollten regelmäßig über den schulischen Fortschritt, Veranstaltungen, Projekte und Anliegen informieren. Sie sollten für Fragen und Anliegen der Eltern zugänglich sein und zeitnah antworten.
  2. Elternbeteiligung fördern: Schulen können Möglichkeiten zur Elternbeteiligung schaffen, wie beispielsweise Elternversammlungen, Elternabende, Workshops oder Elternprojekte. Lehrkräfte können die Eltern ermutigen, aktiv am Schulleben teilzunehmen und ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.
  3. Klare Erwartungen kommunizieren: Schulen und Lehrkräfte können klare Erwartungen bezüglich des Lernens, Verhaltens und der Zusammenarbeit kommunizieren. Sie können den Eltern deutlich machen, was von ihnen und ihren Kindern erwartet wird, um eine erfolgreiche Bildung zu gewährleisten.
  4. Individuelle Unterstützung bieten: Schulen und Lehrkräfte können individuelle Unterstützung für Eltern und Kinder anbieten. Sie können bei der Bewältigung von Herausforderungen oder Problemen helfen und gegebenenfalls zusätzliche Ressourcen oder Unterstützung bereitstellen.
  5. Wertschätzung zeigen: Schulen und Lehrkräfte können die Anstrengungen und Beiträge der Eltern wertschätzen. Eine positive und unterstützende Haltung gegenüber den Eltern kann zur Stärkung der Beziehung beitragen.
  6. Konstruktives Feedback geben: Schulen und Lehrkräfte können den Eltern regelmäßiges und konstruktives Feedback zum Lernfortschritt, Verhalten und Engagement ihrer Kinder geben. Sie können dabei Stärken hervorheben und Möglichkeiten zur Verbesserung aufzeigen.
  7. Konfliktlösung anstreben: Wenn es zu Meinungsverschiedenheiten oder Konflikten kommt, können Schulen und Lehrkräfte eine konstruktive und lösungsorientierte Herangehensweise verfolgen. Sie können das Gespräch suchen, um Missverständnisse auszuräumen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die im besten Interesse des Kindes liegen.

Eine gute Beziehung zwischen Schulen, Lehrkräften und Eltern basiert auf einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, gegenseitigem Respekt und offener Kommunikation. Indem Schulen und Lehrkräfte aktiv an dieser Beziehung arbeiten und die Bedürfnisse der Eltern ernst nehmen, können sie ein positives und unterstützendes Umfeld schaffen, das sich auf die Entwicklung und das Wohlergehen der Kinder auswirkt.

Du bist Lehrkraft oder in der Schulleitung?

Hier sind 3 Dinge, wie du schnell die Beziehung zu den Eltern verbessern kannst.

  • Kommuniziere offen und klar: Stelle sicher, dass du transparent und regelmäßig mit den Eltern kommunizierst. Informiere sie über wichtige schulische Angelegenheiten, Projekte und Entwicklungen. Schaffe klare Kanäle für den Austausch, sei es durch regelmäßige Elternsprechstunden, E-Mails oder digitale Plattformen.
  • Gehe individuell auf die Bedürfnisse ein: Erkenne die Vielfalt der Familien und ihrer Bedürfnisse an. Passe deine Kommunikation und Interaktionen entsprechend an. Nimm dir Zeit, um die Eltern kennenzulernen, ihre Erwartungen und Anliegen zu verstehen und individuelle Unterstützung anzubieten, wenn nötig.
  • Fördere die Beteiligung der Eltern: Ermutige die Eltern, sich aktiv am Schulleben zu beteiligen. Organisiere regelmäßig Veranstaltungen oder Workshops, bei denen sie die Möglichkeit haben, sich einzubringen und ihre Fähigkeiten und Interessen einzusetzen. Zeige Wertschätzung für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Mein Fazit: Eltern und Schule sollten Partner auf Augenhöhe sein

Eine gute Beziehung zwischen Eltern, Schule und Kindern kann dazu beitragen, dass Kinder eine bessere schulische Leistung erbringen, ein höheres Selbstwertgefühl haben und sich positiv entwickeln. Es ist daher wichtig, dass Eltern und Lehrer zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Kinder die bestmögliche Bildung erhalten.

Es gibt jedoch auch Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule, darunter unterschiedliche Erwartungen, Zeit- und logistische Herausforderungen, mangelnde Kommunikation und Transparenz seitens der Schule, und fehlende Sensibilität für Diversität und Inklusion. Es ist wichtig, dass Eltern und Schulen diese Herausforderungen erkennen und gemeinsam aktiv daran arbeiten, Lösungen zu finden.

Insgesamt bleibt die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen ein zentrales Thema für eine erfolgreiche Bildung. Um den Herausforderungen und Erwartungen gerecht zu werden, ist eine offene und transparente Kommunikation zwischen Schule und Eltern sowie eine aktive Zusammenarbeit beider Seiten unerlässlich.

Ich plädiere daher dafür, dass Eltern und Schulen Hand in Hand an einem Strang ziehen und aktiv nach Lösungen und Ressourcen schauen, um die gesunde Entwicklung unserer Kinder zu gewährleisten.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule erfordert die Bereitschaft beider Seiten, aufeinander zuzugehen und gemeinsam für das Wohl der Kinder zu arbeiten.

Eine starke Beziehung zwischen Eltern und Schule basiert auf Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung – nur so können wir gemeinsam die Herausforderungen meistern. Eltern und Lehrer sollten daher Partner auf Augenhöhe sein, um eine unterstützende und förderliche Umgebung für die Entwicklung der Kinder zu schaffen.

Eltern und Lehrer teilen die Verantwortung für die Erziehung und Entwicklung der Kinder – eine gute Beziehung ist der Schlüssel zum Erfolg!


Über mich

Als systemische Beraterin und ich schaff’s-Coach verstehe ich mich als Bindeglied zwischen Eltern, Kindern und Schulen.

So kannst du mit mir in Kontakt treten und mehr über mich und meine Angebote als systemisch lösungsfokussierte Beraterin erfahren:

Danielle Berg
Lösungsforscherin – Danielle Berg

2 Antworten auf „Für besseres Lernen: Beziehung zwischen Eltern und Schule“

[…] Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen schließt auch immer das Umfeld – also Eltern bzw. Sorgeberechtigte und Schulen – mit ein. Hier möchte ich eine lösungsfokussierte Haltung etablieren. Statt zu bemängeln, was möglicherweise alles schief gut läuft, wünsche ich mir, dass die Erwachsenen mehr darauf achten, was trotz allem gut funktioniert. Das gilt übrigens auch für die Kommunikation untereinander – also die Kommunikation zwischen Schulen und Eltern! […]

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