Mein Motto 2026: Ich entscheide mich für mich!

Mein Motto 2026 ist nicht plötzlich vom Himmel gefallen. Es brauchte Zeit, um zu reifen.
„Ich entscheide mich für mich“ ist in einem Prozess aus vielen kleinen Momenten entstanden. Momenten, in denen ich gemerkt habe, wie oft ich Entscheidungen treffe, die nach außen sinnvoll wirken, sich innen aber nicht mehr stimmig anfühlen. Entscheidungen, in denen ich oft anderen (Menschen, Erwartungen oder Prioritäten) den Vortritt ließ und ich mit meinen Wünschen und Träumen letztlich hintenan stand.

Damit ist jetzt Schluss!

„Ich entscheide mich für mich“ ist nicht irgendein Vorsatz und erst recht kein neues Selbstoptimierungsprojekt. Es ist eine bewusste Haltung.
Sie bedeutet, mir selbst wieder mehr zu glauben – meinem Bauchgefühl, meiner Erfahrung und meinem inneren Kompass. Und für mich, für meine Wünsche und für meine Träume einzustehen.

Dieses Motto ist auch die Entscheidung, authentisch zu bleiben und mich nicht länger von jedem neuen Trend, jedem Marketing-Hype oder selbst ernannten Guru verunsichern zu lassen. Kurzum: Nicht allem hinterherzurennen, was gerade laut ist oder angeblich funktioniert und auch nicht überall dabei sein zu müssen.

Stattdessen entscheide ich mich dafür, meinen eigenen Weg zu gehen. Mit meinen Werten, meinen Stärken und meiner Art zu arbeiten und zu leben.
Ich setze meine Stärken und Fähigkeiten bewusster ein, statt zu versuchen, meine weniger ausgeprägten Talente aufzupäppeln oder mich in Rollen zu pressen, die nicht zu mir passen.

Außerdem erlaube ich mir, dass ich nicht jedem gefallen muss.
Meine Arbeit, meine Haltung und mein Weg sind nicht für jeden gedacht – und das müssen sie auch nicht.

Wer sich darin nicht wiederfindet, darf weiterziehen.
Ich gehe meinen Weg weiter.

Ich entscheide mich für mich – wie ich dieses Motto 2026 mit Leben fülle

Dieses Motto bleibt nicht auf dem Papier stehen. Es zeigt sich ganz konkret in meinen Entscheidungen – im Alltag, im Business und in der Art, wie ich arbeite und mich nach außen zeige.

1. Ich höre auf, mich selbst zu überholen

Ich habe viele Jahre hervorragend funktioniert. Ich konnte immer viel tragen, viel organisieren und vieles gleichzeitig bewegen – beruflich wie privat.
Und ja, das hat mich weit gebracht. Vor allem hat es mein Ego aufgepeppt.

Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass genau diese Fähigkeit – die Tatkraft – eine Kehrseite hat: Ich neige dazu, mir selbst vorauszulaufen.
Immer noch ein Projekt, noch ein Ziel, noch eine Herausforderung mehr – oft aus Begeisterung, manchmal aus Gewohnheit oder weil es einfach schade wäre, wenn’s sonst keiner macht.

2026 entscheide ich mich bewusst dagegen, mich selbst ständig zu überholen.
Das zeigt sich unter anderem darin, dass ich keine großen sportlichen Prestigeziele plane. Kein Halbmarathon und auch kein 55-km-Mammutmarsch als Leuchtturmprojekte – kein „Ich muss mir selbst beweisen, dass ich das kann“.

Nicht, weil mir Bewegung unwichtig wäre – ganz im Gegenteil. Bewegung ist und bleibt für mich ein wichtiger Ausgleich. Doch solche großen sportlichen Ziele binden viel Energie und Aufmerksamkeit, die ich dieses Jahr lieber in andere Themen stecken möchte.

Stattdessen setze ich auf kleine, regelmäßige Bewegungsimpulse, die mich fit und vital halten, ohne alles andere zu dominieren: mehr Kontinuität, weniger Druck. Ganz bestimmt ist da auch mal der eine oder andere Straßenlauf dabei, aber eben nicht im großen Stil.
Ich entscheide mich nicht gegen Leistung – sondern für ein Tempo, das tragfähig ist und das mir Raum lässt für andere Dinge.

2. Ich entscheide mich für Wirksamkeit – und für Entwicklung im Miteinander

Mich für mich zu entscheiden heißt vor allem, mich für das zu entscheiden, woran ich wirklich glaube.

Und ich glaube daran, dass nachhaltige Entwicklung selten im Alleingang entsteht.
Nicht im stillen Kämmerlein. Nicht durch endloses Grübeln mit sich selbst.

Ich erlebe immer wieder:
Wenn Menschen gemeinsam lernen, reflektieren und dranbleiben, passiert etwas anderes.
Mehr Bewegung. Mehr Perspektiven. Mehr Mut. Mehr Umsetzung. Es ist ein Lernen voneinander, ein Geben und Nehmen.

Genau deshalb liegt mein Fokus 2026 klar auf Gruppenprogrammen, Teamtrainings und Train-the-Trainer-Formaten. Nicht, weil Einzelarbeit unwirksam wäre.
Sondern weil Entwicklung im Miteinander oft tiefer, schneller und tragfähiger wird.

In Gruppen entsteht Resonanz. Menschen sehen sich selbst gespiegelt, fühlen sich weniger allein und kommen leichter ins Tun. Verantwortung wird geteilt – und dadurch leichter getragen.

Genau deshalb will ich 2026 mehr Menschen erreichen und mehr Wirkung entfalten, ohne mich dabei zu verzetteln und selbst zu verlieren.
Gruppen- und Teamformate ermöglichen genau das: ein größerer Wirkungsrahmen, bei dem trotzdem jeder Einzelne profitiert.

Miteinander bedeutet auch für mich selbst, dass ich mir das Umfeld schaffe (bzw. das pflege, das schon da ist), das mir guttut. Ein Umfeld zu schaffen, das mich fordert, inspiriert und mitträgt.
Das sind Menschen mit ähnlichem Mindset, mit denen Austausch möglich ist, die neue Perspektiven einbringen und gemeinsames Weiterdenken ermöglichen und die dich gegenseitig unterstützen, statt in einem ständigen Wettbewerb zu stehen.

Ob in Mastermind-Strukturen, in meinem Netzwerk oder in Kooperationsprojekten:
Ich glaube daran, dass wir gemeinsam eher vorankommen, als wenn jeder für sich herumdoktert.

Ich glaube fest an Entwicklung im Miteinander – nicht im Alleingang.
Und genau deshalb ist das der Weg, für den ich mich bewusst entscheide.

3. Ich stehe zu meinem Wert

Mein Motto 2026 schließt auch ganz klar die Sicht auf mich selbst ein. Das schließt ein, zu meinem Wert zu stehen – fachlich, menschlich und auch finanziell.

Lange Zeit habe ich meine Arbeit eher erklärt als vertreten. Ich habe versucht, verständlich zu machen, was ich tue, warum meine Begleitung wirkt, warum sie Zeit braucht und warum sie mehr ist als ein schneller Impuls.
2026 entscheide ich mich dafür, das nicht mehr zu müssen.

Ich stehe zu meinen Preisen und verkaufe mich nicht mehr unter meinem Wert.
Nicht aus Trotz. Sondern aus Klarheit.

Meine Arbeit basiert auf Erfahrung, Haltung, kontinuierlicher Weiterbildung und echter Begleitung. Sie ist kein Quick Fix und kein kurzfristiger Motivationsschub, sondern ein Prozess, der Tiefe (und manchmal auch Geduld) braucht, der Klarheit bringt und Wirkung entfalten darf – wenn die Kunden sich darauf einlassen.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Ich arbeite nicht für alle. Und ich will das auch nicht mehr.

Ich arbeite mit Menschen und Teams, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und sich auf meine Methoden und ihre Entwicklung einzulassen – auch dann, wenn es unbequem wird.
Die nicht nach schnellen Antworten suchen, sondern nach tragfähigen Lösungen.

Ich bin es mir wert heißt für mich auch privat:
Ich mache nicht mehr alles. Ich schreie nicht mehr überall „hier“. Ich bin nicht für jede Anfrage, jedes Ehrenamt oder jede Erwartung verfügbar.

Ich wähle bewusster: Was tut mir gut? Was bringt mich weiter in Richtung meiner Ziele? Was passt wirklich zu mir – und was nicht?

4. Ich entscheide mich für ein Leben, das sich gut anfühlt

„Ich entscheide mich für mich“ heißt am Ende auch zu entscheiden, wie ich leben will.
Nicht nur, wie ich arbeite und was ich leiste, sondern wie sich mein Alltag anfühlt.

Ich will mich nicht mehr kaputt-ackern. Nicht für Ziele, nicht für Anerkennung und nicht für ein Gefühl von „Ich müsste doch noch …“.
Ich habe lange genug bewiesen, dass ich viel tragen kann, dass ich stark sein und mich durchbeißen kann. 2026 geht es nicht mehr darum, was noch alles möglich wäre, sondern eher darum, was mir wirklich guttut.

Und ja:
Ich will mit meinem Business wachsen.
Ich will Wirkung entfalten, sichtbar sein und mit dem, was ich tue, etwas bewegen.
Aber ich will dabei nicht meine Energie verfeuern! Ich möchte sie eher gezielt einsetzen für Themen, Projekte und Menschen, die mir wirklich wichtig sind.

Ein Leben, das sich gut anfühlt, heißt für mich weder Stillstand noch Bequemlichkeit.
Es heißt, sinnvoll mit meiner Energie umzugehen.

Ich will „dynamisch“ arbeiten:
Phasen, in denen ich fokussiert und intensiv arbeite, wechseln sich ab mit Phasen, in denen ich bewusst (fast) nichts tue. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne Rechtfertigung.

Dazu gehört für mich ganz konkret:

  • Pausen nicht nur einzuplanen, sondern sie auch zu nehmen
  • Zeit nicht nur effizient, sondern sinnvoll zu nutzen
  • weniger sinnloses Scrollen, weniger Ablenkung
  • mehr richtig gute Gespräche
  • mehr Lachen, mehr Leichtigkeit, mehr Genuss
  • Reisen – neue Orte, neue Eindrücke, neue Perspektiven
  • Bewegung, Natur und frische Luft
  • eine bewusste Balance zwischen Me-Time und Zeit mit meinen Herzensmenschen

Nicht spektakulär.
Aber ehrlich.

Ich entscheide mich 2026 für ein Leben, das nicht nur funktioniert, sondern sich stimmig anfühlt.
Für Tage, an denen Arbeit ihren Platz hat – aber nicht alles einnimmt.
Für Entscheidungen, die sich nicht nur richtig anhören, sondern sich richtig anfühlen.

Und ja:
Das ist vielleicht die mutigste Entscheidung von allen.

5. Ich entscheide mich dafür, authentisch zu sein

„Ich entscheide mich für mich“ zeigt sich auch darin, wie ich sichtbar bin und wie ich kommuniziere.

2026 verzichte ich bewusst auf Hochglanz, Filter und Inszenierung. Gerade in Zeiten von KI finde ich Authentizität so unfassbar wichtig – auch wenn ChatGPT mich als Sparringspartner beim Brainstroming unterstützen darf.

Ich habe keine Lust mehr, mich glattzuziehen – weder optisch noch inhaltlich.
Keine Dauerlächeln, keine perfekt kuratierten Botschaften, keine Masken, die sich nicht nach mir anfühlen.

Ich zeige mich, wie ich bin – perfekt unperfekt:

  • Ohne Filter
  • Mit Falten und vielleicht auch mal ungekämt.
  • Mit echten Emotionen (nicht immer happy face und im Entertainment-Modus)
  • Und auch mal im Lotterlook – vielleicht auch mit einem kleinen Chaos im Hintergrund.

Nicht, weil mir Äußerlichkeiten egal wären. Sondern weil sie nicht der Maßstab sind.

Ich will nicht beeindrucken. Entweder man mag das oder eben nicht.
Hauptsache, es passt zu mir, denn mal ehrlich: Wie willst du mit mir arbeiten, wenn du nur eine unechte Fassade von mir kennst?

Das heißt für mich

  • unperfekte Texte
  • klare Gedanken statt Trendthemen
  • ehrliche Einblicke statt Dauer-Performance

Ich kommuniziere, wenn ich etwas zu sagen habe, und nicht, weil irgendein Algorithmus es gerade verlangt. Und ich zeige mich auch dann, wenn nicht alles rund, fertig oder perfekt ist. Vor allem aber in meinem eigenen Modus (mal öfter, mal seltener). Das gilt für Social Media, für meinen Newsletter und auch für meinen Blog. Ich halte es dynamisch.

Denn echte Verbindung entsteht nicht durch Perfektion.
Sondern durch Authentizität.

Ich entscheide mich 2026 für eine Sichtbarkeit, die zu mir passt.
Ungefiltert. Echt. Tragfähig.


Du willst mich dabei begleiten, wie ich mein Motto 2026 umsetze?

„Ich entscheide mich für mich“ ist kein Gedanke, den ich einmal formuliere und dann abhake.
Es ist ein Motto, das sich wie ein Leitstern immer wieder im Alltag zeigt und mich unterstützt bei Entscheidungen, beim Loslassen und beim Dranbleiben.

Wenn du Lust hast, mich 2026 dabei zu begleiten, dann komm gern ein Stück mit:


Danielle Berg 2024 (Foto: Andrea Schombara) - Titelbild Kinder richtig loben

Wer schreibt hier eigentlich?

Hi, ich bin Danielle Berg, systemische Beraterin, ich schaff’s-Coach, ich schaff’s-Elterncoach, LEGO® SERIOUS PLAY® Facilitator. Vor allem aber bin ich berufstätige Mama und kenne die vielen kleinen und großen Herausforderungen im Familien- und Berufsalltag aus eigener Erfahrung.

Mit meiner Arbeit unterstütze ich pädagogische Teams, Eltern, Kinder und Jugendliche dabei, Kommunikation bewusst zu gestalten, Stärken zu erkennen und kreative Lösungen zu entwickeln – mit Klarheit, Humor und einer guten Portion Gelassenheit.

Wertschätzende Kommunikation ist für mich der Schlüssel zu einem besseren Miteinander – ob im Team, mit Kindern oder Eltern.

Wenn auch Sie Lust haben, Kommunikation erlebbar zu machen und dabei mit LEGO® zu denken und zu bauen, dann lassen Sie uns sprechen.
👉 Gemeinsam planen wir Ihren individuellen Workshop für Ihr Team oder Ihre Einrichtung.

Hier erfahren Sie mehr über mich und meine Angebote.

3 Antworten auf „Mein Motto 2026: Ich entscheide mich für mich!“

Liebe Danielle,
ein ganz tolles Motto, das mich sehr berührt hat. Ich kann richtig fühlen, wie du dich im Außen verloren hast und nun zu dir zurückkehrst. Ganz viel Erfolg und vor allem Freude dabei. LG; Katrin

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