Kategorien
Brustkrebs Reha

Ich packe meinen Koffer: Reha in Sicht

Nicht mehr lange und es ist soweit – die Reha (genauer- die AHB) rückt in greifbare Nähe. In den letzten Tagen und Wochen wurden immer wieder die folgenden Fragen an mich heran getragen:

  • Wohin geht es eigentlich in Reha?
  • Wann geht’s los?
  • Wie lange geht die Reha?

Deshalb fasse ich mal zusammen 😊

Wohin geht die Reha?

Weil ich mal wirklich raus aus allem will, habe ich mir eine Reha-Klinik ausgesucht, die etwas weiter von meinem Wohnort entfernt ist – genauer gesagt: ca. 800 km. Wer meine Reise aufmerksam verfolgt hat, der weiß, dass ich unbedingt ans Meer will. Schon alleine, weil mich die mentalen Reisen ans Meer immer wieder durch schwierige Phasen getragen haben. Da ist es einfach naheliegend, die Reha am Meer zu machen – ganz echt mit Anfassen und so.

Nach wochenlanger Recherche hatte ich mich für die Reha-Klinik auf der Insel Föhr entschieden. Bei der Beantragung habe ich von meinem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch gemacht und tatsächlich wurde mir genau diese Klinik auch genehmigt.

Reha auf Föhr zum Abschalten
Eins stand fest bei der Klinikauswahl: Ich muss ans Meer!

Wann geht’s los zur Reha?

Mein eigentlicher Plan war, bereits im November die Reha anzutreten. Das hat leider nicht so ganz geklappt. Vielleicht war das am Ende auch ganz gut so, denn so hatte ich noch etwas Zeit, mich hier zu sortieren und mich an die neuen Tabletten zu gewöhnen.

Am 6.12. – dem Nikolaustag – geht es dann nun aber endlich los. Ich fahre mit der Bahn, denn ich kann meiner Familie hier nicht das Auto wegnehmen. Die Kosten für die Fahrt werden übrigens von der Rentenkasse übernommen. Zusammen mit der Reha-Zusage kam ein Formular, das man an die Deutsche Bahn (genauer: DB Dialog) senden muss und dann braucht man etwas Geduld. Gestern kamen endlich die Zugtickets und die von der Bahn vorgeschlagene Verbindung.

Da ich keine Zugbindung habe, werde ich aber einen Zug früher starten. Sicher ist sicher – ich will am Ende nicht die letzte Fähre verpassen, nur weil ich womöglich nicht genug Puffer eingeplant habe.

Neben dem Zugticket bekommt man auch einen Gutschein für den Gepäcktransport. Der große Koffer wird daher schon morgen – am 1.12. – abgeholt und wartet dann vor Ort hoffentlich brav auf mich.

Wie lange dauert die Reha?

Eigentlich ist die Reha für 3 Wochen vorgesehen. Das hieße allerdings, dass ich bis zum 27.12. dort bleiben müsste. Wir haben viel hin und her überlegt, ob die Familie dann hoch kommt und wir oben auf der Insel Weihnachten feiern. Das wäre aber für alle beteiligten sehr stressig (die Kids haben ja erst am 23.12. überhaupt Ferien) und außerdem sind die Unterkünfte dort alles andere als kostengünstig.

So ganz ohne Familie an Weihnachten möchte ich aber auch nicht sein und meine Familie (vor allem meine Kinder) hätten ohne mich auch kein richtiges Weihnachtsfest. Deshalb werde ich alles daran setzen, am 23.12. in Föhr wieder abzureisen. Momentan gehe ich davon aus, dass am 24., 25. und 26.12. in der Reha eh nichts großartiges passiert und da am 27.12. dann der Abreisetag wäre, kann ich auch schon am 23. wieder heim fahren. Ich bin gespannt, ob das alles so aufgeht. Auf jeden Fall hab ich schon mal das Rückfahrticket gekauft (ohne Zugbindung und notfalls stornierbar).

Koffer packen

Da – wie oben beschrieben – morgen schon mein Koffer abgeholt wird, habe ich heute fleißig gepackt. Vor allem Sportsachen, eine Thermoskanne (damit ich heißes Wasser für Tee und Kaffee aus der Kantine holen kann) und wetterfeste Kleidung habe ich eingepackt.

Packen für die Reha
Es gibt einen Packzettel von der Klinik, aber meine Reise-Yogamatte muss unbedingt auch mit rein.

Ich freue mich, dass ich sogar meine Yoga-Matte noch unterbringen konnte – dann kann ich mich bei Bedarf auch mal in meine geliebten Yoga-Kurse einklinken. Ich lasse das aber alles erstmal auf mich zukommen. Mal schauen, was für ein Therapie-Programm sie mir in der Klinik zusammen stellen und welche neuen Menschen ich dort ggf. kennenlernen und vielleicht will ich ja auch einfach nur mal die Füße hochlegen oder mir den Wind um die Ohren pfeifen lassen.

Auf jeden Fall werde ich mein Laptop mitnehmen, um euch auf dem Laufenden zu halten 😁

Eine Antwort auf „Ich packe meinen Koffer: Reha in Sicht“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert