Der langsame Verfall

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Fast eine Woche ist seit der dritten Chemo jetzt vergangen. Ich merke, wie sich die Nebenwirkungen von Runde zu Runde steigern. Während ich beim letzten Mal den Magen noch schnell in den Griff bekommen habe, macht sich nun fast dauerhaft ein flaues Gefühl im Magen breit. Was mir hilft sind Ablenkung, immer mal eine Kleinigkeit essen, frische Luft und Bewegung. Das Gute ist, dass ich es bisher geschafft habe, ohne zusätzliche Medikamente gegen die Übelkeit auszukommen. Da bin ich ein kleines bisschen stolz drauf.

Tatsächlich habe ich es am Montag auch mal wieder versucht zu joggen – die Kondition lässt zu wünschen übrig, aber immerhin waren es am Ende (langsame) 4 Kilometer. Es war sau anstrengend, aber danach habe ich mich aber richtig richtig gut gefühlt. Besser geht im Moment Nordic Walking und Yoga sowieso.

Neben dem flauen Gefühl im Magen hat sich inzwischen auch mein Geschmackssinn weitestgehend verabschiedet. Es schmeckt alles irgendwie fad. Schokolade ist einfach nur süß – alles andere schmeckt nicht wirklich nach irgendwas. Am schlimmsten trifft es mich mit dem Kaffee, der leider nicht mehr lecker ist 😕.

Danielle Berg lächelt, im Hintergrund grüne Blätter im Sonnenlicht

Wer hier schreibt

Hi, ich bin Danielle. Hier schreibe ich über meine ungeplante Reise – über das, was nach der Diagnose kam, und über das, was mir unterwegs geholfen hat. Angefangen habe ich damit, weil es einfacher war, als immer wieder dieselben Fragen zu beantworten. Geblieben bin ich, weil ich Mut machen möchte – Betroffenen wie Angehörigen.

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Meine ungeplante Reise

Alle Beiträge aus der Zeit nach meiner Diagnose – ein persönliches Tagebuch, keine medizinische Beratung.

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