Schnipp schnapp Haare ab

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Chemotherapie: Haare ab, Glatze

Die Haare hörten gar nicht mehr auf zu fallen. Immer wieder konnte ich einzelne Büschel rausziehen. Deshalb haben wir im Familienrat beschlossen, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, sie radikal abzumachen. Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht, aber es waren alle mehr oder minder emotional bereit dazu.

Endlich konnten die Kinder sich mal austoben und an meinen Haaren herum schnippeln und mit der Maschine zu scheren. Zwei Strähnen haben wir aufgehoben zur Erinnerung – vielleicht auch als Ziel, auf das ich wieder zu steuere. Mein Mann hat dann am Ende noch den Rasierer bemüht. Es ist eine große Umstellung für alle, aber eigentlich ist das Ergebnis gar nicht sooo übel. Jetzt kann ich auch endlich mal die Kopfhaut so richtig pflegen und verwöhnen. Das geht nämlich ohne Haare viel besser.

Danielle Berg lächelt, im Hintergrund grüne Blätter im Sonnenlicht

Wer hier schreibt

Hi, ich bin Danielle. Hier schreibe ich über meine ungeplante Reise – über das, was nach der Diagnose kam, und über das, was mir unterwegs geholfen hat. Angefangen habe ich damit, weil es einfacher war, als immer wieder dieselben Fragen zu beantworten. Geblieben bin ich, weil ich Mut machen möchte – Betroffenen wie Angehörigen.

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Meine ungeplante Reise

Alle Beiträge aus der Zeit nach meiner Diagnose – ein persönliches Tagebuch, keine medizinische Beratung.

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